Freitag, 21. Juli 2017

Flüchtlingspolitik - Forderungen des Paritätischen



Unser Dachverband "Der Paritätische" hat einen Flyer veröffentlicht, in dem seine zentralen Forderungen im Bereich der Flüchtlingspolitik zur Bundestagswahl zusammengefasst sind.
Downlod hier: http://tinyurl.com/ya28jtqy

Donnerstag, 13. Juli 2017

Das Hilfetelefon für Frauen in 17 Sprachen


Insbesondere Frauen, die in ihrem Heimatland oder auf der Flucht Gewalt erlebt haben
oder in Deutschland noch immer erleben, benötigen Unterstützung – idealerweise in ihrer
Muttersprache, denn dies erleichtert es Betroffenen, über das Erlebte zu sprechen. Daher
gibt es für sie ein mehrsprachiges Unterstützungsangebot, das bundesweit erreichbar ist:
das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“.

Unter der Telefonnummer 08000 116 016
und online unter
www.hilfetelefon.de über den Termin- und Sofort-Chat sowie per E-Mail
finden Frauen, die von Gewalt betroffen sind, rund um die Uhr und kostenfrei Beratung und
Unterstützung. Auch ehrenamtliche und professionelle Helferinnen und Helfer können sich
mit Fragen an das Hilfetelefon wenden.

Telefon-Beratung in 17 Fremdsprachen
Seit Januar 2017 berät das Hilfetelefon mithilfe von Dolmetscherinnen in zwei weiteren
Sprachen: Albanisch und Kurdisch (Kurmandschi). Damit ist die telefonische Beratung beim
Hilfetelefon nun in 17 Fremdsprachen möglich, darunter auch Arabisch und Farsi/Dari. Die
Beratung erfolgt grundsätzlich anonym und durch qualifizierte Beraterinnen. Das Gespräch
orientiert sich stets an den konkreten Fragen und Bedürfnissen der Ratsuchenden.

Mittwoch, 31. Mai 2017

Mozart war Rapper ???

Von März bis Mitte Mai 2017 lief das Musikprojekt "Mozart war Rapper, oder nicht?!", das unsere Mitgliedsgruppe VkA im Kulturbunker Bruckhausen durchführte. VIA unterstützte das Projekt, das hervorragend zur Zielsetzung unseres AIDD-Projekts passt (www.aidd-projekt.de/) Im Rahmen des Projektes brachten wir jugendlichen Migranten, darunter viele Roma, die Geschichte und Kultur Deutschlands näher. Gleichzeitig förderten wir das zwischenmenschliche Miteinander mit Jugendlichen anderer Herkunft. Zentrales Hilfsmittel war dabei die Musik. Ursprünglich sollte ein Lied einer typisch deutschen Band ausgewählt und neu vertont werden, welches mit einem bestimmten Ereignis in Deutschland verbunden ist (z.B.: Sportfreude Stiller zur WM 2006). Nach mehreren Treffen und Diskussionen konnte sich die Gruppe aber auf kein vorhandenes Musikstück einigen. Deshalb wurde beschlossen, mehrere eigene Musikstücke zu schaffen. In diesen Liedern erzählen die Kinder, wer sie sind, und was für Träume und Wünsche sie haben und wie sie sich ihre Zukunft in Deutschland vorstellen.

Das Projekt wurde gefördert von der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung. Am 15. Mai fand die Abschluss-Veranstaltung im Kulturbunker Bruckhausen statt. In Anwesenheit der Geschäftsführerin der Stiftung wurden die im Tonstudio des Bunkers aufgenommenen Stücke der Öffentlichkeit vorgestellt.
Hier ein Beispiel: http://www.kult-austausch.de/austausch/TraeumeundZiele.mp3

Mittwoch, 12. April 2017

Traumasensibler Unterricht

Unsere Mitgliedsgruppe IBIS aus Oldenburg bietet an:
Traumasensibler Unterricht in Integrationskursen

Für aktive Lehrkräfte in Integrationskurskursen fördert das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) die Teilnahme an Qualifizierungen für traumasensiblen Unterricht. IBIS – Interkulturelle Arbeitsstelle e.V. ist vom BAMF als Träger für solche Qualifizierungen anerkannt und bietet 2017 mehrere Termine in Oldenburg an.

Die Fortbildung umfasst 20 UE. Die Teilnahmegebühr in Höhe von 200,- EUR wird für aktive Lehrkräfte in Integrationskurskursen vom BAMF erstattet. IBIS bietet die Qualifizierung wahlweise als Wochenendschulung oder an vier Nachmittagsterminen in Folge an. An jedem Termin sind 16 Plätze frei, Anmeldungen werden nach Reihenfolge angenommen. Anmeldeschluss ist 14 Tage vor Kursbeginn.  

Menschen mit Fluchterfahrungen meistern den Großteil ihres Alltags, auch mit schwierigen Erfahrungen und Lebensumständen. Dennoch können Belastungen auftreten, wie Ängste, Panikattacken, Stimmungsschwankungen, Vermeidungs- und Suchtverhalten. Ungefähr die Hälfte der Menschen, die aus Kriegsgebieten kommen, haben wiederholt Belastungserlebnisse. Dabei haben sie viele Stärken, Ressourcen und eigene Strategien damit umzugehen. Diese in den Unterricht zu integrieren, kann hilfreich für alle sein.

Integrationskurse können einen guten Beitrag zu einem stabileren, unterstützenden Alltag leisten. Diese Fortbildung bietet Hintergrundinformationen zu Belastung und Trauma, einfache Übungen und Ansätze zur Gestaltung eines Unterrichts, der Stress reduzieren, interkulturellen Austausch und Lernen erleichtern kann. 

Zentrale Inhalte:

•    Psychische Belastungen und Trauma: Hintergründe und Anzeichen
•    Interkulturelle Sensibilität im Umgang Belastungen
•    Hilfreiche Ressourcen und Kompetenzen erkennen und ausbauen
•    Gestaltung des Unterrichts: Stress reduzieren, Lernen erleichtern
•    Einfache Übungen für den Unterricht und Alltag
•    Eigener Umgang mit Grenzen, Nähe und Distanz
•    Tipps für die Selbstfürsorge

Rückfragen zur Qualifizierung:
Freyja Pe von Rüden
deutsch@ibis-ev.de
0441-4083988

Einwanderung gestalten

Unser Dachverband DPWV hat im April 2017 sein Positionspapier zur Einwanderungspolitik aktualisiert. Die Frage, wie Einwanderung nach Deutschland gestaltet sein soll, ist seit langem Gegenstand intensiver gesellschaftspolitischer Debatten. Der Paritätische hat sich zu dieser Frage im Jahr 2012 grundsätzlich positioniert und 2015 zur Frage der Zuwanderung von Pflegekräften Stellung genommen. Die dort formulierten grundsätzlichen Ziele behalten weiterhin ihre Gültigkeit.

Nachdem in den letzten beiden Jahren der Zuzug von schutzsuchenden Menschen und damit die humanitäre Aufnahme im Vordergrund stand, rückt nunmehr die Frage der Einwanderungsregelung außerhalb des Asylrechts – insbesondere die Erwerbsmigration – wieder stärker in den Blickpunkt. Mit dem vorliegenden Positionspapier wird, basierend auf den Positionen von 2012 und 2015, auf die aktuellen Entwicklungen der Zuwanderung, des Migrationsrechts und die aktuellen Vorschläge einiger Parteien und Institutionen zur künftigen Entwicklung des Einwanderungsrechts eingegangen und eine Aktualisierung der verbandlichen Positionen vorgenommen.

Download des Positionspapiers

Dienstag, 28. März 2017

Interkulturelle Woche 2017



Allmählich starten die Vorbereitungen für die diesjährige Interkulturelle Woche (IKW). Sie findet dieses Jahr vom Sonntag, den 24. September bis Samstag, den 30. September 2017 unter dem Motto „Vielfalt verbindet.“ statt. Das Motto zum Tag des Flüchtlings, der am Freitag, den 29.  September 2017 innerhalb der IKW veranstaltet wird, lautet: „Flüchtlingsrechte sind Menschenrechte“. 

Die Materialien zur Öffentlichkeitsarbeit können ab sofort unter www.interkulturellewoche.de angesehen und ab Mai dort bestellt werden.